Mein erfolgreicher Weg von von der Pädagogik zur Sexologie in Basel

Mein Name ist Melina Dobroka, und ich lebe und arbeite in Basel. Schon immer war es mein Traumberuf Lehrerin zu werden. Diesem Feuer bin ich mit viel Mut, Ehrgeiz und Leidenschaft gefolgt. Besonders hat mich die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Kindern und deren Neugier für die Welt begeistert. Ich selber hatte eine wunderbare Lehrerin. Mit diesem Verständnis entschied ich mich, Pädagogik zu studieren.

Als ich selber Pädagogin wurde, konnte ich von den positiven Erfahrungen profitieren. Ziemlich schnell jedoch verlor ich stückweise «mein Leuchten» in den Augen. Dasselbe hatte ich auch schon bei den Kindern beobachtet. Das stimmte mich nachdenklich. Wie konnte es sein, dass ich nach ca. 7 Jahren bereits «abgelöscht» war?
Ich machte mich auf diese Suche nach neuen Inputs und besuchte eine Weiterbildung zum Thema «Sexualpädagogik». Ich war direkt motiviert, dies auch mit meiner damaligen Klasse anzugehen und das Thema Sexualität und Körper anzusprechen. Bei der Arbeit merkte ich, dass die Kinder genau «dieses Leuchten» in den Augen hatten und immer mehr wissen wollten. Mir erging es genau gleich!

Aufgrund dieses Erlebnisses wollte ich den Kindern eine professionelle und fachlich korrekte Sexualaufklärung ermöglichen. Ich machte mich auf die Suche nach fachlich fundierten Weiter- und Ausbildungen.
Nachdem ich viel Recherche betrieben hatte, entschied ich mich dazu, einen Master in Sexologie am ISP in Uster zu starten. Dieser Masterstudiengang wurde schweizweit das erste Mal angeboten und war in Kooperation mit der Hochschule in Merseburg (D).
Die Bereiche Sexualpädagogik und Sexualtherapie wurden dabei zusammen angeboten. Zunächst wollte ich den sexualpädagogischen Teil abschliessen, merkte jedoch immer stärker, dass mich die Beschäftigung von sexualtherapeutischen Themen beflügeln.
Stück für Stück konnte ich mir «mein Leuchten» zurückerobern, und dafür bin ich sehr dankbar!

Nach beinahe vier Jahren Studium schätze ich heute die Arbeit mit den unterschiedlichen Persönlichkeiten und bin immer wieder beeindruckt, welche Geschichten die Menschen zu mir in die Praxis bringen. Es ist ein Geschenk, dass ich als Sexologin Menschen bei ihren intimsten Anliegen begleiten darf und in der Auseinandersetzung auch bei ihnen mit der Zeit «das Leuchten» in den Augen wieder sehe.

ein Portrait von Melina Dobroka

Melina Dobroka, Sexologin, Basel

Aktuelle Beiträge

Der Penis muss dauernd funktionieren und stehen. Was ist jedoch, wenn dies nicht der Fall ist?

Erektionsstörungen als Folge von Druck

Druck hat erhebliche Konsequenzen auf die Erektion. Hier beleuchte ich was Erektionsstörungen sind, welche Gründe dies haben kann, und wie ich in der Therapie damit arbeite.

Eins schon mal vorweg: Die Erektionssfähigkeit eines Menschen verändert sich im Lauf des Lebens. So ist es auch absolut normal, dass die Erektion einmal nicht funktioniert oder schwankt!

Weiterlesen >

Zyklus 3

Kompetenzen aus dem Lehrplan 21

Die Schüler:innen…

… kennen Anlaufstellen für Problemsituationen (z.B. Familie, Schule, Sexualität, Belästigung, Gewalt, Sucht, Armut) und können sie bei Bedarf konsultieren. (Beratung, Therapie, Selbsthilfe)

… kennen psychische Veränderungen in der Pubertät (z.B. verstärkte Scham und Befangenheit, veränderte Einstellung zum eigenen Körper, erwachendes sexuelles Interesse) und wissen, dass diese zur normalen Entwicklung gehören

… können Erfahrungen und Erwartungen in Bezug auf Geschlecht und Rollenverhalten in der Gruppe formulieren und respektvoll diskutieren (z.B. Bedürfnisse, Kommunikation, Gleichberechtigung).

… können Darstellungen von Männer- und Frauenrollen sowie Sexualität in Medien auf Schönheitsideale und Rollenerwartungen analysieren und Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung kritisch betrachten.

…reflektieren eigene Erwartungen und Anspruche in ihrem Umfeld an Beziehungen, Freundschaften, Partnerschaft und Ehe.(Freundschaft, Partnerschaft, Ehe)

… verbinden Sexualität mit Partnerschaft, Liebe, Respekt, Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung und können sexuelle Orientierungen nichtdiskriminierend benennen. (Hetero-, Homosexualität)

… kennen ihre Rechte im Umgang mit Sexualität und respektieren die Rechte anderer. (Selbstbestimmung, Schutzalter, sexuelle Orientierung, Schutz vor Abhängigkeit und Übergriffen)

… können Verhaltensweisen und ihre Auswirkungen im Bereich Sexualität kritisch beurteilen. (Risiken, Übergriffe, Missbrauch, Pornografie, Promiskuität, Prostitution)

… verfügen über ein altersgemässes Grundwissen über die menschliche Fortpflanzung, sexuell übertragbare Krankheiten und Möglichkeiten zur Verhütung.

… kennen die Wirk- und Anwendungsweise verschiedener Mittel und Methoden zur Empfängnisverhütung und können deren Risiken und Nebenwirkungen vergleichen

… kennen Krankheiten, die häufig sexuell übertragen werden, und können erläutern, wie man sich davor schützt.

… wissen um die Verantwortung beider Geschlechter für Empfängnis und Verhütung.

…kennen altersgemässe Medien und Informationsquellen zur Sexualaufklärung.

…können Chancen und Risiken der Mediennutzung benennen und Konsequenzen für das eigene Verhalten ziehen (z.B. Vernetzung, Kommunikation, Cybermobbing, Schuldenfalle, Suchtpotential).

Folgende Themen ergeben sich aus diesen Kompetenzen:

  • Gruppenzwang
  • Pornografie: Umgang und Gefahren
  • Medien
  • Verhütung
  • Geschlechtskrankheiten
  • erstes Mal
  • weitere

Themen für weiterführende Schulen:

  • Beziehungen
  • Lebensstile
  • Medien
  • Verhütung
  • Geschlechtskrankheiten
  • sexuelle Rechte
  • Berufsspezifische Themen

Zyklus 2

Kompetenzen aus dem Lehrplan 21

Die Schüler:innen…

…setzen sich mit dem Zusammenhang von Freundschaft, Liebe und Sexualität auseinander.
…können Qualitäten von Freundschaft und Liebe beschreiben (z.B. Zuneigung, Vertrauen, Gleichberechtigung)
… können über die zukünftige Entwicklung zu Frau und Mann nachdenken
… können Veränderungen des Körpers mit angemessenen Begriffen benennen. (Stimmbruch, Menstruation)
… verstehen Informationen zu Geschlechtsorganen, Zeugung, Befruchtung, Verhütung, Schwangerschaft und Geburt. (Bau und Funktion der Geschlechtsorgane)
… erhalten die Möglichkeit Fragen und Unsicherheiten bezüglich Sexualität zu äussern
… können Geschlechterrollen (z.B. Merkmale, Stereotypen, Verhalten) beschreiben und hinterfragen sowie Vorurteile und Klischees in Alltag und Medien erkennen
… können Vor- und Nachteile direkter Erfahrungen, durch Medien oder virtuell vermittelter Erfahrungen benennen und die persönliche Mediennutzung begründen.

Folgende Themen ergeben sich aus den Kompetenzen des Lehrplan 21:

  • Pubertät (körperliche Veränderungen)
  • Menstruation
  • Erektion
  • erster Samenerguss
  • erster Kuss
  • Verliebtsein, Liebe
  • Beziehungen
  • Bedeutung von Sexualität
  • Pornografie: Umgang und Informationen
  • sexuelle Orientierung, sexuelle Identität

Zyklus 1

Kompetenzen aus dem Lehrplan 21

Schüler:innen…

… können Unterschiede im Körperbau von Mädchen und Knaben mit angemessenen Begriffen benennen.
… können anhand von Beispielen Rollenverhalten beschreiben und vergleichen.

Folgende Themen ergeben sich aus den Kompetenzen des Lehrplan 21:

  • Ich und mein Körper
  • Mädchen/Jungs
  • Gender
  • Freundschaft, Liebe